In unserem Museum finden sich nicht nur originale Gebäude aus vergangener Zeit. Um das Alltagsleben der früheren Bewohner möglichst originalgetreu darstellen zu können, wurden Nutzflächen und Plätze angelegt, ohne die das Leben (auch) in früherer Zeit nicht denkbar war.
Hinter dem Backhäuschen (A4) befindet sich ein Obstbau-Museum mit alten Kern- und Steinobstsorten. Mehr als 100 Bäume mit verschiedene alten und neuen heimischen Obstsorten vermitteln im Museumsdorf ein Bild der früheren Streuobstwirtschaft.
Zwischen dem Gasthaus "Ochsen" (A1) und dem Weber- und Kleinbauernhaus (C2) liegen ebenso "Schauäcker" wie im hinteren Bereich des Museums hinter der Seilerei aus Rottenburg mit kleinen Parzellen, auf denen die verschiedenen Getreidearten unserer Region und andere Feldfrüchte im Rhythmus der Dreifelderwirtschaft angebaut werden.
Die "Hüle" (Hülbe, Hilbe), ein kleiner Dorfteich in mitten unseres Albdorfes, gehörte auch früher zu jedem Dorf auf der Schwäbischen Alb. In den wasserarmen Gegenden der Alb diente dieser flache Dorfteich als Wasserspeicher (Löschweiher und Viehtränke).
Kein Dorf ohne Dorfplatz. Begrenzt von Kirche, Schul- und Rathaus, der Dorfschmiede und dem querstehenden Bauernhaus "Biehle" ist er auch das Zentrum unseres Albdorfes. Ihn zieren eine Dorflinde und ein gußeiserner Brunnen.
Hinter der Hafnerei (C5) liegt am Rande des "Albdorfes" das "Kabesland" oder "Krautland". Auf solchen "Ländern" wurde früher Kraut, Kohl, Hanf und Flachs angebaut.